Spielanalyse

Tottenham Hotspur vs. FC Southampton

Tottenham Hotspur vs. FC Southampton 5:2 (2:0), Wembley-Stadium, 26.12.2017

Grundordnungen

Spielanalyse

Tottenham spielte ihr gewohntes 4-2-3-1 System mit Son und Eriksen auf den offensiven Halbpositionen. Beide sind sehr intelligente Spieler, die ständig Räume suchen und den Weg ins Zentrum suchen. Die Doppelsechs aus Dier und Moussa Dembélé suggeriert Absicherung gepaart mit spielerischer Klasse. Southampton formierte ebenfalls ein 4-2-3-1, allerdings mit klassischen Flügelspielern Boufal und Redmond. Der Box-to-Box Spieler Mario Lemina ließ gern etwas fallen, was jedoch nicht zu mehr Stabilität führte. Allgemein war das Spiel von einem hohen Anteil an vertikalem Passspiel seitens der Spurs geprägt. Ihr schnelles Umschaltspiel kam aufgrund einiger verheerenden Stellungsfehler besonders zur Geltung. So rochierten Eriksen, Alli und Son permanent und überforderten damit die Defensivorganisation der Gäste. Gerade die Doppelsechs mit den Ex-Bundesligaprofis Oriol Romeu (Stuttgart) und Pierre-Emile Hojbjerg (Bayern) reagierte oft zu langsam und gewährte Tottenham viel Raum in den Halbräumen, den sie konsequent zu nutzen wussten. Positiv auf Seiten der Saints hervorzuheben war Soufiane Boufal, der durch einige Dribblings Vorstöße initiierte. Man of the Match war mit einer grandiosen Abschlussstärke einmal mehr Mittelstürmer Harry Kane, der seine gute Technik gepaart mit einer hohen Effizienz unter Beweis stellte.

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